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MUY BIEN September/Oktober 2017

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Essen, leben und genießen auf Gran Canaria - DAS GENUSSMAGAZIN

Während wir nun bei

Während wir nun bei unserem Erstbesuch auf unsere Hauptgänge warten, gesellt sich der Inhaber zu uns und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden. Eines müssen wir an dieser Stelle mal festhalten, wir haben schon einige Restaurants besucht, doch in keinem fanden wir bei einem derartigen Betrieb einen solch entspannten Chef und Team vor. Es fühlt sich an wie Urlaub, die relaxte Atmosphäre, die Freundlichkeit des Services. Selbst aus der Küche schallt es fröhlich heraus. Und überhaupt – die offene Küche – es ist eine wahre Freude hier den Küchenkünstlern bei der Arbeit zusehen. Erstaunlich auch, wie bei den zahlreichen Gerichten die hier rausgehen, die Küche ständig in einem ordentlichen, sauberen Zustand ist. Lachend erzählt uns Gilberto, dass es Hector damit ganz genau nehme und es auch bei ihnen zu Hause blitzeblank wäre. Durch den kleinen Plausch ist die ohnehin kurze Wartezeit wie im Flug vergangen, so dass wir überrascht sind, dass die Hauptgänge schon kommen. Und was da kommt, ist mit das Beste, was wir je kosten durften: parfümierter Oktopus - wie ein Gemälde von Dali. Auf einem Röstkartoffelbett, sous vide gegart, eine Konsistenz wie Fleisch. Sie haben noch nie Oktopus gegessen oder haben Angst vor Meeresfrüchten? Hier ist DIE Gelegenheit für etwas ganz Neues, Tolles, Fantastisches. Da können die durchaus leckeren Fish and Chips, die als Zweites serviert werden natürlich nicht mithalten. Diese kommen mit frittierten violetten Kartoffeln und sind ganz und gar keine fettige Angelegenheit. Nur ein wenig mehr Salz hätte nicht geschadet. Eigentlich wollten wir die „Liebesflügel“ - Hühnerflügel, mariniert in Schokolade, Kaffee und Gewürzen probieren, aber diese sind anscheinend so beliebt, dass unsere Tischnachbarn die letzte Portion vor uns bekommen. Bei den Hauptspeisen des Zweitbesuchs können wir nicht anders – auch wenn wir Neues ausprobieren wollen, muss unbedingt wieder der Oktopus dabei sein. Seien Sie übrigens nicht verwirrt, wenn Sie auf der Karte keinen Kraken, also Oktopus, entdecken. Dieser ist hier als Tintenfisch aufgeführt. Ein wissenschaftlicher Oberbegriff unter dem man umgangssprachlich meistens die frittierten Kalmare wie z.B. bei den Tintenfischringen versteht. Optisch und auch wissenschaftlich verwandt – geschmacklich aber zwei völlig unterschiedliche Dinge. Als Zweites kommt das Kalbfleisch von der Lende – schon das dritte Gericht in diesem Heft, welches mehrere Stunden sous vide gegart wurde. Kein Wunder also, dass dieses butterzart im Mund zergeht. Seite 10 MUY BIEN

Now back to our first visit, while the mains are being prepared the owner joins us and asks how our experience has been until now. We would like to note that we have never visited a restaurant of this calibre, and we have visited a few, where the chef and his team are so calm. It’s like you’re on holidays, there’s a relaxed atmosphere and super friendly staff. Overall – the open kitchen is a real joy watching these culinary artists work. Astonishingly, the kitchen remains clear of clutter and clean throughout, even with the high number of dishes exiting it. When asked Gilberto laughs telling us that Hector is the same at, no dirt in sight. As the mains arrive, we are caught by surprise. The chat has let the time fly. The dishes arriving at our table are one of the best we have been allowed to try: perfumed octopus – it’s like a painting from Dali. On a bed of roasted potatoes it comes cooked sous-vide and has a consistency like meat. Have you never tried octopus before or are you afraid of seafood? This is THE opportunity to try something new, delicious and fantastic. The second dish, lovely fish and chips, cannot keep up with the octopus. The fish is not fatty at all and is accompanied by fried purple potato wedges. A little more salt would have been great. Initially we wanted to try the chicken wings marinated in chocolate, coffee and spices. However they appear to be very popular, the last portion going to the table next to us. On our second visit we can’t help it and decide to order he octopus again, we do still try something new. Don’t be surprised if you can’t find kraken, so octopus, on the menu it is described as ink squid. It is a scientific formulation that is normally used for to described fried calamari. Visually and scientifically related – yet two completely different things to our taste buds. Next comes the veal loin – the third dish that has been coked for 5 hours sous vide in this issue – it is no surprise that it’s buttery flavour practically dissolves in your mouth. MUY BIEN Seite 11

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