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MUY BIEN Januar/Februar 2018

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Wo kommen denn die

Wo kommen denn die Mandeln her, wenn nicht aus dem Supermarkt? :-) Bereits seit 4000 Jahren kultiviert der Mensch diesen Baum, aber erst die spanischen Invasoren etablierten ihn auf den kanarischen Inseln. Hier wurde er dann aber schnell von der Bevölkerung angenommen und heute ist der Mandelbaum fester Bestandteil der Volksseele. Auf Gran Canaria finden deshalb auch zur Mandelblüte mehrere Volksfeste statt. Die Mandel ist hier so beliebt, das die Insel Produktion nicht ausreicht und der Großteil importiert werden muss. Es gibt viele unterschiedlich schmeckenden Sorten und als Königin der Mandeln gilt die spanische Sorte Marcona. In Deutschland zahlt man um die 50€ das Kilo, aber auch für bis zu 80€ kann man für die süße Köstlichkeit anlegen. Im Zuge, der immer beliebter werdenden laktosefreien Kost und natürlich auch bei veganlebenden Menschen ist die Mandelmilch zu erwähnen. Hierfür läßt man gemahlene Mandeln mehrere Stunden in warmen Wasser ziehen. Die gefilterte Milch kann zudem mit Zucker oder Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Orangenblütenwasser verfeinert werden. Aus der spanischen Küche ist Mandelmilch nicht wegzudenken - auf Mallorca wird sie sogar zu einem Sorbet verarbeitet, das traditionell zu Mandelkuchen gegessen wird. In Spanien wird Mandelmilch bereits seit dem Mittelalter genossen, breitete sich von hier in Europa bis nach Ostasien aus und wurde aufgrund ihrer pflanzlichen Zusammensetzung schnell als Fastenspeise beliebt. Die Spanier bereiten aus Mandeln, Wasser und Zucker auch eine Mandelcreme her, die stark verwandt ist mit dem Marzipan, welches ja ebenfalls aus Mandeln besteht. Auf den Kanaren wird das mit der Creme allerdings auf die Spitze getrieben und zusätzlich noch Eigelb, Zitronenschale und Zimt hinzugegeben - Voila - wir haben Bienmesabe - die “schmeckt mir gut” - Mandelcreme als Alternative zu Honig und Nutella. Michael

Where do almonds come from, if not from the supermarket Almonds have been cultivated for over 4000 years by man, but only the Spanish invaders established almonds on the Canary Islands. Here, the community readily accepted them and nowadays the almond tree is an integral part of the people's soul. Consequently, many folk festivals surround the almond blossom. It is so popular here that the islands own production does not satisfy the demand and the majority has to be imported from abroad. There are many tasty and different types of almonds but the „Queen of almonds” is the Spanish type marcona. In Germany, you pay €50 per kilogram but a price of €80 is not unheard of. Due to the recent popularity surge of lactose-free products and veganism, we must mention almond milk. Produced by soaking finely ground almonds in warm water for several hours. Cinnamon, vanilla or orange blossoms can be added to spice up the final filtered milk. Almond milk is an indispensable part of Spanish cuisine - on Mallorca, it is even processed into sorbet, traditionally eaten with almond cake. In Spain, almond milk has been enjoyed since the Middle Ages, from where it spread from Europe to East Asia to become a prominent fasting food due to its unique composition. Traditionally an almond crème is made out of almonds, water and sugar, which greatly resembles marzipan. Here on the Canaries further steps are taken and it is mixed with egg yolks, lemon peel and cinnamon – et voila – we have bienmesabe – the „this tastes good“ almond crème an alternative to honey and Nutella. M Seite ANDEL ILCH 37

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